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Rennberichte
2012:
1.
Lauf der RCN "Schloss Augustusburg Brühl" am 21.04.2012
Bericht
als PDF zum Download
2011:
7.
Lauf der RCN "Bergischer Schmied" am 08.10.2011
Der
vorletzte Lauf stand an…Wahnsinn wie schnell so ein RCN-Jahr rumgeht.
Vorletzter Lauf bedeutete aber auch Herbstwetter…und das in der
Eifel am Nürburgring. Daher stand es für uns außer Frage den Golf
während der Vorbereitungen zu Hause auf Regenreifen zu stellen.
Im Gegensatz zu den regulären RCN-Samstagen fanden diesmal die GLP
und die RCN 2 Stunden zeitversetzt nach hinten statt. Dennoch reisten
wie früh an, da wir unseren GLP-Golf in der Vermietung hatten und
wir dementsprechend auch die Betreuung des Fahrzeugs übernommen
hatten.
Eine weitere Besonderheit stellte die Fahrerpaarung dar. Diesmal
griff Thomas Stille bei uns erneut ins Lenkrad und das sogar als
erster Fahrer.
Die Dokumentenabnahme und die technischen Abnahme
waren wie immer unbürokratisch gehalten und daher für uns lediglich
obligatorisch.
Bis zur Fahrerbesprechung wollten wir Thomas auf
Regenreifen starten lassen. Das fortwährende Verschwinden der Regenwolken,
die die Teilnehmer der GLP über Mittag in Atem gehalten hatten,
in Verbindung mit dem andauernden Abtrocknen der Strecke sowie der
Hinweis von Rennleiter Heinz-Werner Hilger während der Fahrerbesprung
kurz vor dem Rennstart noch die Reifen wechseln zu dürfen veranlassten
uns dazu den Thomas doch auf Slicks zu stellen.
Getreu dem Motto: Irgendwas geht immer schief schafften wir den
Reifenwechsel im Vorstart im Rahmen der Zeitvorgabe. Allerdings
war eine Mutter beschädigt, so dass ein Sprint zurück in die Box
notwendig war, um Ersatz zu besorgen (Wer schon einmal vom Tiergarten
zur T13 gelaufen ist, kennt den dortigen Anstieg :-( ).
Kurz nach dem Wechsel ging es auch schon los in die Einführungsrunde.
Thomas fuhr seinen Turn ohne Probleme und bestätigte seine Setzrunde
souverän im Rahmen der Zeitvorgabe. Während wir über das Livetiming,
eine unserer Meinung tolle Neuerung im diesen Jahr in der RCN, seine
Zeiten sehen und vergleichen konnten rückte die Reifenfrage immer
mehr in den Vordergrund. Denn mittlerweile war der Himmel wieder
übersät von dunklen Wolken. Meine ursprüngliche Planung bei Bedarf
zwischen der zweiten Tankrunde und der Bestätigungsrunde Regenreifen
abzuholen wurde während des Fahrerwechsels über Bord geworfen und
ich bekam direkt Regenreifen.
Diese Entscheidung war
taktisch allerdings genau richtig. Zum einen sollte der einsetzende
Regen bis Rennende nicht mehr aufhören und zum anderen kamen sehr
viele andere Fahrzeuge in der nächsten Runde zum Reifenwechsel `rein.
Bei den Regenreifen handelt es sich um gebrauchte Reifen von Dunlop,
die wir vorher nur einmal auf der Grand-Prix-Strecke benutzt hatten,
dort hatten sie allerdings sehr überzeugt. Auf Grund dessen hatte
ich im Voraus schon ein kleines bißchen auf Regen während der Veranstaltung
gehofft.
Im Vergleich zu unseren vorherigen Lösungen für nasse Verhältnisse
sind die Dunlop-Reifen schlichtweg der Wahnsinn. Ich startete gerade
in meine zweite Runde, die Bestätigung, als ich ein Problem bemerkte,
welches uns bis zum Ende der Veranstaltung erhalten bleiben sollte.
Die Frontscheibe war so stark beschlagen, dass der auf dem Armaturenbrett
montierte Lüfter für keine klare Sicht sorgen konnte. Hintergrund
sind die ausgebaute Heizung und starr eingebaute Makrolonscheiben,
die jegliche Luftzirkulation mit der Außenwelt verhindern. Dadurch
wurde die von Thomas im ersten Turn gesetzte Zeit von 12:33 mit
einer 12:41 in der Box bestätigt. Gleichzeitig konnten unsere Helfer
die Scheibe freimachen und auch die Seitenscheibe provisorisch so
bearbeiten, dass etwas Luft durchkommen konnte. Eine darauf folgende
Sprintrunde von 13:40 steht natürlich absolut außer Konkurrenz aber
eine freie Aussicht war mir diese Rundenzeit wert…
Denkste, zwei
Runden später war die Scheibe schon wieder zu. Also wieder in die
Box, wieder die Scheibe freiwischen lassen und weiter. Und das Ganze
dann noch einmal. Dadurch kamen Rundenzeiten der Sprintrunden zwischen
11:47 und der bereits erwähnten 13:40 zu Stande.
Aber immer noch besser als das Auto in der Leitplanke zu verlieren
oder, viel schlimmer noch, ein auf der Strecke gestrandetes Fahrzeug
zu übersehen.
Kurz nachdem ich die Auslaufrunde begonnen hatte wurde
das Rennen dann mit der roten Flagge aus mehreren organisatorischen
Gründen abgebrochen. Durch die beschlagene Frontscheibe war es mir
nur noch möglich den Rücklichtern meines Vordermannes zu folgen.
In Bezug auf die vielen vorangegangenen Unfälle auf der Strecke
war ich überrascht, dass im Parc Fermé doch immerhin gefühlt ¾ so
viele Autos dort standen wie bei trockenen Verhältnissen.
Die konsequente
Beteiligung aller Helfer und Fahrer hat dazu beigetragen, dass wir
einen standhaften 10. Platz in unserer Klasse H3 erreicht haben,
das für uns im dritten aktiven RCN-Jahr beste Ergebnis, zumal auch
„nur“ 4 „Klassenkameraden“ aus verschiedenen Gründen nicht gewertet
worden sind. Gleichzeitig haben wir, trotz dass wir in der Teamwertung
an dem Tag „nur“ mit drei Fahrzeugen angetreten sind, anstatt der
erlaubten maximal 5 Fahrzeugen, mit 20,06 Punkten das Tagesbestergebnis
in diesem Wettbewerb erzielt.
Sven
Hoffmann
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1.
Lauf der RCN "Preis der Schloßstadt Brühl"
am 16.04.2011
Da
war er nun da, der Tag auf den wir nach unserer letzten Teilnahme
in der RCN am 25.10.2009 genau 538 Tage hingefiebert haben.
538 Tage in denen wir die Performance des Autos verbessert haben,
538 Tage in denen wir uns neue Strategien und Ideen überlegt
haben, 538 Tage in denen wir aber auch gewartet haben; auf den 16.04.2011.
Früh morgens am Ring angekommen war eigentlich so, wie wir
es von 2009 aus gewohnt waren. Vorbereiten des Fahrzeugs, Dokumentenabnahme,
technische Abnahme und die Platzierung unseres Equipments in der
T13-Boxengasse gingen Hand in Hand.
Währenddessen rückte der Rennstart mit der Fahrerbesprechung
und dem Vorstart immer näher bis schließlich Rennleiter
Heinz-Werner Hilger die Fahrzeuge der ersten Startgruppe auf die
Nordschleife entließ.
Ingo spulte seine Runden mit dem Golf mit Zeiten ab, die kaum an
unsere Bestleistungen zu Zeiten des 8-Ventilers heranreichen konnten.
Allerdings war es sowohl für unsere Helfer als auch für
mich sehr schwierig einzuschätzen, wie sich das Fahrzeug nach
dem Performance-Update auf der Strecke verhielt.
Nach dem ersten Turn standen dann während der Tankrunden der
planmäßige Fahrerwechsel und der Tankvorgang sowie ein
Kurzcheck des Fahrzeugs an. Ingo betonte bei einem kurzen Briefing
den vorsichtigen Umgang mit dem Wagen. Es war auch die Rede von
einem ganz anderen Fahrzeug. Bevor ich mich fragen konnte wie ca.
30 Mehr-PS aus unserem Golf ein ganz anderes Fahrzeug machen konnten
saß ich schon im Selbigen. Ingo hatte allerdings nicht erwähnt,
dass sein Turn zwei Dreher beinhaltet hatte, davon einen am Ausgang
von T13.
Durch den großen Andrang in der Boxengasse dauerte der Weg
zur Zapfsäule und der Tankvorgang so lange, dass keine Chance
mehr bestand die vorgegebenen 40 Minuten für die Tankrunden
zu erreichen. Aber sei’s drum, meine ersten Runden mit dem
„neuen“ Wagen sollten nicht die letzten werden bei dem
Versuch innerhalb der Zeitvorgabe zu bleiben.
Dann ging’s endlich für mich los. Spätestens am
Schwedenkreuz wusste ich was mit „neuer Wagen“ gemeint
war. So gut wie jeder Streckenabschnitt konnte nun viel schneller
durchfahren werden. Das Kesselchen rannte der Wagen im vierten Gang
hoch als ob es das Natürlichste von der Welt sei. Zu 8-Ventiler-Zeiten
war es immer ein 50/50 zwischen drittem und viertem Gang.
Wie befürchtet war die Zeit der Tankrunde mit einer 41:07 „versaut“.
Allerdings betrifft das auch die Bestätigung mit einer Abweichung
von 19 Sekunden. Hier kann man wohl ganz deutlich feststellen was
eine Saison Pause bewirken kann. Ein bißchen sauer auf mich
selber nach dieser Nicht-Leistung wollte ich dann wenigstens die
Sprintrunden so gut wie möglich bewältigen.
Genau eine Kurve, um genau zu sein: T13-Ausgang (da war doch `was?),
hat es gebraucht um mich auf den Boden der Tatsachen zurück
zu holen. Getreu dem Motto: „Dem Hoffmann zeigen wir jetzt
mal, was ein Kinnhaken ist“ überholt mich das Heck und
stellt den Wagen entgegen der Fahrtrichtung ab... Was für eine
Sau.
Kein Einschlag, kein beschädigter Reifen; also Wagen anschmeißen
und weiter. Ob die Ursache nun eine übersehene Ölspur
oder ein fehlerhaftes Setup am Wagen war sei dahingestellt.
Die restlichen Runden wurden dann mit der nötigen Vorsicht
abgespult. Die Zeiten sind demnach genauso zum Vergessen wie das
Ergebnis (Platz 18 von 18 gewerteten und 30 gestarteten Teams in
der Klasse H3). Jedoch ist das Auto heil geblieben so dass wir in
zwei Wochen zum 2. Lauf „Rhein-Ruhr“ wieder angreifen
werden und dann möglichst eine bessere Platzierung heraus fahren
können.
Sven
Hoffmann
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2009:
8.
LAUF der RCN "Westfalen Trophy" am 25.10.2009 –
RCN-Finale
Obwohl
es immer wieder etwas Besonderes ist, am Nürburgring
aufzuschlagen, sei es als Zuschauer, als Helfer oder gar als Fahrer
unterschied sich dieser Besuch von allen Anderen in diesem Jahr.
Ob es daran lag, dass der letzte Lauf der RCN
in 2009 anstand? Ob es daran lag, dass sich dieser letzte Lauf von
all den bisherigen Veranstaltungen unterschied? Ob es daran lag,
dass ein gut gefülltes Programm an diesem Wochenende vor uns
lag? – Man weiß es nicht.
Obwohl die RCN diesmal erst
am Sonntag stattfand, reisten wir bereits am Samstag an und nahmen
mit unserem Golf III GTI/GLP an der GLP-Spezial
auf der GP-Strecke teil. Anschließend wurde dann unser Golf
II GTI/RCN vorbereitet und der technischen Abnahme vorgeführt.
Den Abend ließen wir u.A. bei der RCN-Jahresabschlußfete
ausklingen.
Gut gelaunt und durch ein reichhaltiges Frühstück im Forsthaus
gestärkt schritten wir am nächsten Morgen zum letzten
Rennen in diesem Jahr. Ein letztes Mal den Ablauf mit den Helfern
durchsprechen, ein letztes Mal das Auto in den Vorstart rollen,
ein letztes Mal an der Fahrerbesprechung teilnehmen, die diesmal
sogar im TÜV-Tower an der GP-Strecke
statt fand.
Und dann ging es auch schon los. Ingo, der den ersten Turn fuhr,
startete, wie auch die anderen Teilnehmer, auf der Start-/Ziel-Geraden
der GP-Strecke per
Einzelstart.
Die GP-Strecke wurde
komplett abgefahren, bevor es raus auf die Nordschleife ging, die
sonst alleine mit ihrer Länge von knapp 21 Km die Renndistanz
pro Runde bildet. Zusammen mit der GP-Strecke
hatte sich die Distanz allerdings diesmal auf knapp 26Km pro Runde
verlängert. Mehr Nürburgring
geht nicht. Allerdings wurden diesmal nur 13 Runden gefahren, was
die Länge der kompletten Renndistanz nicht deutlich gegenüber
den sonstigen Veranstaltungen veränderte.
Ingo legte eine 15:36 als Setzzeit und eine 13:12 als beste Sprintrunde
vor.
Nach 8 gefahrenen Runden stand der Boxenstop
an, durch die örtlichen Gegebenheiten natürlich in der
Boxengasse der GP-Strecke. Anders als bei der T13 wurde hier zuerst
an einer Zapfsäule der vorderen Boxen getankt und anschließend
an einer der hinteren Boxen der Service am Fahrzeug und der Fahrerwechsel
gemacht.
Ingo teilte mir mit, dass mit dem Wagen alles in Ordnung und abgesehen
von ein wenig Öl auf dem GP-Kurs die Strecke frei sei.
Nur wenige Momente später bog ich bereits in die Mercedes-Arena
ein. Ich hatte bereits am Vortag bei der GLP-Spezial
den einen oder anderen Tipp ausprobieren und umsetzen können
und konnte dies nun auch bei der RCN
nutzen.
Da ich noch in der Tankrunde war, hatte ich ein kleines Zeitpolster,
so dass ich es in der ersten Runde etwas langsamer anging. Da die
Strecke aber in der Tat frei war, habe ich nun mehr Gas gegeben.
Mercedes-Arena, Dunlop-Kurve, Warsteiner-Kurve, NGK-Schikane…alle
diese Streckabschnitte auf der GP-Strecke bin ich bisher selten
gefahren, aber es ging irgendwie und es machte mächtig Spaß.
Dann raus auf die Nordschleife: Hatzenbach-Geschlängel, Aremberg
anbremsen, runter nach Breitscheid und wieder rauf zur Hohen Acht,
Pflanzgarten-Sprunghügel, dann kam mit dem Blick auf die Uhr
der Schockmoment: 4 min. zu früh gegenüber der Setzzeit
und ich war schon bei der Anfahrt Schwalbenschwanz. Also alles an
Gas rausnehmen was geht und so langsam wie möglich und erlaubt
Richtung Start-Ziel rollen. Der Erfolg war leider nur mäßig,
37 Sekunden zu früh am Messpunkt gewesen. Na toll…
Dafür konnte ich mich aber nun auf die folgenden 3 Sprintrunden
konzentrieren. Hatte ich schon erwähnt, dass es sehr viel Spaß
machte? Das Wetter passte, es war zwar kalt, aber Trocken, die Sonne
schien, das Auto lief optimal im Rahmen seiner Möglichkeiten
und auf der Strecke ging es sehr fair zu; was will man mehr? Meine
schnellste Runde war eine 12:56 mit der ich im Rahmen unserer Möglichkeiten
zufrieden bin.
Ehe ich mich versah befand ich mich dann auch schon in der Auslaufrunde.
Da ich noch die vorgegebene max. Gesamtfahrzeit im Blick hatte,
habe ich es wohl nicht geschafft, alle Streckenposten per Winken
und Lichthupe zu grüßen und mich auf diesem Wege für
deren Einsatz zu bedanken, aber sicher die meisten. Die Auslaufrunde
machte durch das Verabschieden von den Streckenposten für dieses
Jahr, obwohl etwas langsamer gefahren, trotzdem soviel Spaß
wie die anderen Runden auch.
Etwas wehmütig überquerte ich ein letztes Mal den Übergang
von der Nordschleife zur GP-Strecke,
bog in die Boxengasse
ein und zum letzten Mal für dieses Jahr stellte ich den Wagen
im Parc Fermé ab.
Das war’s für 2009. Es war toll!
Sven
Hoffmann
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7.
Lauf der GLP "Bergischer Schmied" am 10.10.2009 - Bericht
des Beifahrers
Auch
die letzte GLP wurde in Angriff genommen. Wieder in der Besetzung
die auch schon am 19.09. unterwegs war, aber diesmal mit dem Ziel
ein paar Plätze weiter vorne anzukommen. Der Wetterbericht versprach
nichts Gutes, deshalb wurde schon im Vorfeld entschieden, keine
Semi-Slicks, sondern mit Straßenreifen auszurücken. Eine gute Entscheidung
wie sich später herausstellte.
Die Abnahme ging war diesmal zweigeteilt, Papierabnahme an der Graf-Ulrich-Halle,
danach ging es Richtung Touristenzufahrt, wo die technische Abnahme
dann anstand. Diesmal waren wir mit „großem Bahnhof“ unterwegs,
drei Mann hatte Oepen-Motorsport zur Betreuung des Golf III GTI
am frühen Morgen aufgeboten, sogar „Chef“ Ingo war mit vor Ort.
Nach der Abnahme hatte Dorothee die Ehre den Golf in den Vorstartbereich
zu fahren. Wir hatten aber gedacht Vorstartbereich, nicht ans Ende
der Welt. Wenn wir zum Auto wollten, mussten wir fast den Bus nehme,
so weit war der weg. Bei der Fahrerbesprechung wurde auf die nasse
Strecke hingewiesen und auf diverse Nebelfelder, welche noch über
die Nordschleife waberten. Wir hatten uns eine neue Taktik zurechtgelegt,
mit der wir das Ziel, „mal eine zweistellige Platzierung“, erreichten
wollten.
Nach der Einführungsrunde, wurde dann die Taktik über Bord
geworfen, denn bei den chaotischen Verhältnissen auf der Schleife,
war keine große Reserve für die Haltezone da. Zeitweise hatte man
das Gefühl es war überall die Gelbe Flagge draußen und die Hecktriebler
tanzten ihr spezielles Regenballett, Mit jeder Runde wurde die Strecke
trockener und schneller, der Aufenthalt in der Haltezone kann schon
fast einer Kaffeepause gleich.
Tankrunde, rein in die Box, Wir wurden
abgefertigt wie in der Formel 1. Wegen des am Nachmittag stattfinden
RCN-Laufes, war auch nun der Rest des Teams Vorort und fünf Leute
wusselten rund ums Auto und im Motorraum herum. Tankinhalt sah gut
aus, also kein Tankstopp und raus wieder auf die Strecke.
Da schon wieder dicke Wolken am Horizont aufzogen beschlossen wir
doch wieder auf hohe Rundenzeiten zu fahren. Lieber etwas länger
in der Haltezone stehen, als nachher verzweifelt der Setzzeit hinterher
jagen. Eine gute Entscheidung, denn in der ersten Bestättigungsrunde
ging es wieder los. Vom Hatzenbach bis zum Adenauer Forst öffnete
der Himmel seine Schleusen. In der Runde 11 hatten wir dann noch
eine Schrecksekunde, der Wechsel von nass auf trocken hatte seine
Tücken. Der Golf brach hinter der Bergwerkkurve plötzlich aus. Wolfgang
zeigt was ein guter Rallyefahre so kann. 90 Grad - Quersteher nach
links, 90 Grad - Quersteher nach rechts und schon waren wir wieder
auf Kurs. Der Posten hinter der Kurve kam sich vor wie beim Fernsehslogan
„ Bei uns sind sie in der ersten Reihe“, froh keine zusätzliche
Arbeit zu bekommen, zeigt er mit dem erhobenen Daumen, das ihm die
Drifteinlage gefallen hatte.
Dann ging es ab in die Box, erst mal durchatmen,
„Überlebt“. Beim Aushang dann das erfreuliche Ergebnis, nicht wieder
jede Menge Strafpunkte wie in der letzten GLP, Nein nur 118,7 und
mit Platz 83 kann man Angesichts der Bedingungen die herrschten
bestimmt zufrieden sein.
Dieter
Nüsser
www.nuesser-racing.de.vu
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6.
Lauf der GLP "ACAC–H&R-GLP" am 19.09.2009 -
Bericht des Beifahrers
In
aller Frühe ging es zum Ring. Sven Hoffmann, einer der Stammfahrer,
hatte den Oepen-Motorsport-Golf auf dem Hänger und wir, Dorothee
und ich, fuhren hinterher (6Uhr, mitten in der Nacht).
Auf dem Parkplatz gegenüber der Touristenzufahrt wurde abgeladen
und ich hatte dann die Ehre das Fahrzeug ins Gewerbegebiet Meuspfad
zu pilotieren, wo für diesen Lauf die Abnahme stattfinden sollte.
Als erstes stand die Dokumentenabnahme an, ich musste ja erstmal
an eine Lizenz kommen und auch der Fahrer Wolfgang Borgs stieß
dort zu uns. Dann stellten wir uns in die Schlange für die
technische Abnahme. Während wir immer wieder aufrückten,
klebten Dorothee und Sven die Startnummern auf.
Nach
der Abnahme ging es zum GLP-Frühstück
ins Ringhaus. Ein kleiner Fehler, wie sich in den ersten Runden
herausstellte. Anschließend stand die Fahrerbesprechung auf
dem Programm. Dann war der Moment der Wahrheit gekommen, ab zum
Fahrzeug, Knopf ins Ohr für den Kontakt zur Box, Helm auf,
rein in den Sitz und anschnallen. Schon auf dem Weg zum Start wurde
mir klar, das mit dem Gurt etwas nicht stimmte, so richtig fest
bekam ich ihn nicht. Also Kontakt zur Box: "Leute in der Tankrunde
müssen wir den Gurt mal strammer stellen. Melde mich später...".
Mit später war nix mehr, schon auf den ersten Kilometern der
Einführungsrunde verabschiedete sich das Handy in den Fußraum.
Pech! In der Einführungsrunde testeten wir unsere Taktik. Am
600m-Schild der Touri-Zufahrt anhalten, weiter mit 60 Km/h und Zeit
stoppen bis zur Ziellinie. An der Ziellinie die Ernüchterung:
Die Stoppuhr war nicht so eingestellt wie gewünscht, sie lief
immer weiter, also Rundenzeit hochrechnen. Einfacher gesagt als
getan, Wolfgang gab wie wild Gas, da war Rechnen bei dem wilden
Tanz auf der Nordschleife nicht so einfach. Zu allem Unglück
rutschte der Gurt so dumm hoch das mein Magen schwer rebellierte.
Resümée: Nächstes Mal kein GLP-Frühstück,
lieber 'ne Banane essen.
Tankrunde,
rein in die Box, Sven machte mit Dorothee einen kurzen Check des
Fahrzeuges, ich bekam das Handy aus dem Fußraum gekramt, Gurte
wurden besser angepasst und dann ab in die Schlange zum Tanken.
Stoppuhr war jetzt umgestellt, also wieder raus auf die Strecke
und neuer Versuch. Jetzt stand da auf meinem Rundenzettel Setzzeit
14:37 und nun klappte es auch mit der Zeitstopperei. Erste Bestätigungsrunde
14:36, das sah gut aus, wir waren nah dran. Zweite Bestätigungsrunde
14:37, geil, was für 'ne Punktlandung. Dritte Bestätigungsrunde
14:40, Mist etwas weiter weg, aber ist ok. Dann Auslaufrunde und
zurück in die Box, wo wir von Dorothee und Sven mit großen
Augen empfangen wurden "Was macht ihr schon hier, wir haben
euch erst in 2 Runden erwartet." Aber zum Glück hatten
die beiden sich verzählt, meine Aufzeichnungen stimmten!
Beim
Aushang dann das erwartete Ergebnis: jede Menge Strafpunkte im ersten
Teil, da war auch mal 'ne Minute Differenz drin. "Rechnen:
Sechs, Setzen". Im zweiten Teil um Welten besser, aber leider
sind wir auf die falsche Setzzeit gefahren, die war laut Ausdruck
14:44. Naja, Herr Nüsser das mit der Stoppuhr müssen wir
auch noch mal üben.
Aber trotzdem, 119. Platz bei 150 Startern. Für den ersten
Einsatz, in dieser Besetzung, mit zwei Anfängern auf dem Golf,
war das OK und viel Spaß hatten wir auch. Das schreit nach
Fortsetzung!
Dieter
Nüsser
www.nuesser-racing.de.vu
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6.
LAUF der RCN "Rhein-Ruhr" am 05.09.2009 – Verbesserung
trotz Ausfall
Vor
bestem Sommerwetter in der Eifel (obwohl es Anfang September war!)
läutete der AC Oberhausen zum 6. Lauf der RCN.
Diesmal wurde der graue VW Golf II GTI/RCN diesmal wieder von Stammfahrern
pilotiert, die erneut von ihrer starken Boxencrew unterstützt
worden sind.
Das gute Wetter war der ausschlaggebende Grund, dass es keinen Diskussionsbedarf
bei der Reifenwahl gab. Es wurde von Anfang an mit Slicks
gefahren.
Startfahrer Ingo Oepen konnte in seinem Turn sowohl seine Bestzeiten
von einer bisherigen 10:05 auf eine 9:54 verkürzen als auch
mit einer Sekunde Versatz die Setzrunde (11:15) bestätigen.
Während der Tankrunden wurde der Wagen an den zweiten Fahrer
Sven Hoffmann übergeben, was für Ingo Oepen aber nicht
bedeutete, dass sein Einsatz nun beendet war. In seinem zweiten
Turn fuhr er auf dem weißen VW Golf V Cup von Team Erft Racing,
dessen Teamchef und Fahrer Frank Spohr den ersten Turn gefahren
war. Diese Konstellation war aus dem gemeinsamen Einsatz bei der
VLN am 18.07.09 entstanden,
bei dem Ingo Oepen nur eine Runde auf der Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke
fahren konnte, bevor er das Fahrzeug in der Box aufgrund eines abgerissenen
Kühlerschlauches abstellen musste. Trotz intensiver Reparaturversuche
konnte der Wagen bis zum Rennende nicht mehr auf die Strecke gebracht
werden.
Dafür lief der Einsatz bei dieser RCN-Veranstaltung
umso harmonischer ab, zumal das Duo Spohr/Oepen einen deutlichen
Klassensieg in der RS1DA und einen zweiten Platz in der Gruppe RCN-Spezial
einfahren konnte.
Sven Hoffmann konnte nach dem Boxenstop leider nicht verhindern,
dass die vorgegebene Zeit für die Tankrunden um 22 Sekunden
überschritten wurde, allerdings kam es aufgrund der engen Gegebenheiten
in der T13-Boxengasse
zu einer Verzögerung von ca. 10 Minuten beim Anstellen zum
Tanken.
Die Setzrunde konnte dann aber mit einer Differenz von 8 Sekunden
im Rahmen der Vorgabe erneut bestätigt werden und bei den anschließenden
Sprintrunden konnte Hoffmann auch seine Bestzeit um ganze 23 Sekunden
auf eine 9:50 verbessern.
In der Runde 12 kam es im Bereich Breitscheid zu einem Dreher in
Folge von Betriebsmittel auf der Strecke, der aber ohne Folgen für
Mensch und Maschine blieb. Allerdings stellte Hoffmann das Fahrzeug
mit Verdacht auf Schäden an Getriebe oder Motor vorzeitig ab,
da er klackernde Geräusche vernommen hatte. Dieser Verdacht
hat sich im Nachhinein nicht bestätigt, da die Geräusche
von einer losen Auspuffhalterung herrührten.
Trotz des Ausfalls war das gesamte Team mit der bis zum Ausfall
gezeigten Leistung zufrieden, da einmal mehr alle Teammitglieder
bestens zusammen gearbeitet haben. Alle fiebern nun dem 7. Lauf
„Bergischer Schmied“ am 10.10.2009 entgegen.
Sven
Hoffmann
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5.
LAUF der RCN "Hatzenbuch" am 19.07.2009 – Bericht
des Gastfahrers
Hier
mal meine Eindrücke.
Am 18.07.09 meine Diesel Kumpels in Box 33 [bei der VLN]
besucht, wo nun auch unser Ingo Oepen auf dem Auto vom Frank [=>
www.erft-racing.de]
seine Runden drehen durfte, was auch der Anlass war, dass ich RCN
[am darauffolgenden Tag] auf dem Grauen fahren durfte, mit Sven
Hoffman zusammen, dazu später mehr.
Rolf Kuni brachte den Golf an die Box zum letzten Fahrerwechsel,
Ingo war nun dran, ins Auto verfrachtet und Abreise. Da stellte
man nun Kühlmittelverlust fest, Frank funkte Ingo an, dass
er zurück kommen sollte,
nach einer Runde auf der GP-Strecke
stand er nun in der Box.
Aussage von Frank: "Wir haben über eine Stunde Zeit den
Schaden zu beheben,
um dann noch eine Runde zu fahren, um 4. in der Klasse zu werden."
Ich dachte nur: "Armer Ingo, 6-Stunden-Rennen und er fährt
nur eine Runde."
Aber es sollte noch schlimmer für Ingo werden, nach einer Stunde
intensiver Bemühungen den Schaden zu beheben musste die Boxenmannschaft
vom Frank resignieren, es war nicht zu reparieren. Ingo stieg unverrichteter
Dinge aus dem Auto, meine Frage nach einiger Zeit lautete "Denn
fährst Du sicher Morgen selber?" Darauf Ingo: „Ein
Mann ein Wort, Du fährst Morgen."
Nun denn, am Sonntag Morgen um 8:00 Papiere und Auto klar gemacht.
Sitz angepasst, mit einer Decke von Sven seiner Omi, Gurte probiert
und meinen Sponsor aufgeklebt. Nun kann es los gehn!
Einen alten Bekanten getroffen, der Puma, den ich im Börde-Sprint
gefahren habe,
hat nun auch den Weg auf den Ring gefunden. Umgezogen und zur Fahrerbesprechung,
bei wolkenbruchartigen Niederschlag eine Fahrerbesprechung abhalten
war eine neue Erfahrung für mich, dass sollte nicht die Einzige
bleiben an diesem Tag. Auf dem Weg in die Boxengasse
das erste mal nasse Füße bekommen.
Sven fuhr den ersten Turn, ich sollte dann nach der Tankrunde einsteigen.
Anweisungen von Ingo bekommen wie ich mich zu verhalten habe:
"=(&XX&%§?=(„!X für GLP‘ler kein
Problem &$§“)=?%§$“=)(/&=". Ich
verstand nur Bahnhof und GLP, also kein Problem. In der dritten
Runde kam Sven rein und wollte Slicks,
nach einem schnellen Wechsel "Respekt" war er auch schon
wieder weg. Bis in die Tankrunde kein Regen, nun war ich am Zuge.
Ingo schrieb mir die Zeit für die Bestätigungsrunde aufs
Armaturenbrett: 13:35.
Mein Gedanke war: Reichlich lange, aber gesetzt war gesetzt, wir
hatten es ja auch so besprochen. Golf noch tanken dann ging es auch
schon los zum Schwimmen.
Habe über eine Runde gebraucht mich mit dem Grauen auseinander
zu setzen,
beim Anbremsen von Aremberg bemerkte ich, dass ich kein ABS hatte.
In der Bestätigungsrunde passierte es mir denn nun auch, was
meiner Frau bei unseren letzten GLP
passiert war. Ich fuhr über Start und Ziel, suchte meine Boxentafel
(natürlich nicht gefunden) und war froh die erste Runde überstanden
zu haben. Nun Zettel abreißen und alles ist gut.
Im Hatzenbach bemerkte ich dann den besagten Fehler, Stoppuhr nicht
gedrückt, wildes Kopfrechen half auch nichts, so ca.2 Min zu
schnell. Dann folgte nun mein erstes Regenrennen, Aremberg kam ich
in einen Wolkenbruch und das mit Slicks,
Unwohlsein machte sich breit. Metzgesfeld wieder alles trocken,
dies passiert nun im regelmäßigen Abstand dreimal in
einer Runde bis fast ans Rennende. Auf der Döttinger Höhe
angekommen funkte ich Ingo an,
dass ich die Regenreifen haben wollte. Hatte nun aber das Gefühl
was falsch zu machen. In der Box angekommen ging’s los mit
dem Wechsel, alle waren fertig nur vorne links wo der Boss selber
schraubte, schien es ein Problem zugeben, ein Stehbolzen hatte sich
gelöst erklärte man mir später. Nun wieder raus,
hatte das Gefühl sie haben die Servolenkung repariert. Der
Unterschied zwischen Slicks und Regenreifen war enorm. Der Golf
lag mir nicht so wie mein Clio, aber immerhin schaffte ich eine
Rundenzeit von 11:23 mit den Regenreifen und ich hatte nicht alles
gegeben. Wollte den Grauen heile über meine 8 Runden bringen
was mir dann auch gelang.
Bin nun 316 von 330 gesamt in der Meisterschaftstabelle, es stehen
welche unter mir von denen ich es nie gedacht hätte.
Alles in allem war es ein klasse Sonntag und noch ein Lob: "Ihr
seit ein tolles Team von Oepen Motorsport." Komme bestimmt
noch mal zurück ins Team wenn man mich lässt, oder mit
dem Auto meiner Frau.
Thomas
Stille
www.stille-gibt-alles.de.tl
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3.
LAUF der RCN "Feste Nürburg" am 21.05.2009 –
Saisonhighlight zum 24h-Rennen
Keine
zwei Wochen nach der letzten Veranstaltung startete der dritte Lauf
der Rundstrecken Challenge Nürburgring.
Dieser stellte, wie bereits in den Jahren zuvor, die erste Veranstaltung
im Vorprogramm des 24h-Rennens
am Donnerstag Morgen da.
Als Einstimmung fand am Vorabend der traditionelle RCN-Corso
über die Nordschleife statt. Hier präsentierten sich neben
den Wettbewerbsfahrzeugen der RCN auch allerlei andere Fahrzeuge,
die irgendwie etwas mit dem 24h-Rennen
zu tun haben. Besonders beliebt ist der Corso bei den Teilnehmern,
da man hier die Möglichkeit hat, die Nähe zu den Fans
zu suchen. Darüber hinaus lassen sich die Fans von Jahr zu
Jahr immer mehr Highlights einfallen, um die Rennteams zu würdigen.
Außerdem bietet der Corso die Möglichkeit für das
ein oder andere Pläuschen zwischen Zuschauer und Fahrer.
Durch die bemerkenswerte Zuschauerkulisse von ca. 200.000 Leuten
von jung bis alt, die größtenteils an der Strecke campierten,
waren nicht nur wir stark beeindruckt und besonders motiviert, sondern
auch zahlreiche andere Teilnehmer.
Für diesen Lauf hatten Ingo und ich uns geeinigt, dass ich
den Start fahren werde, das erste Mal in dieser Saison. Darüber
hinaus haben wir beschlossen, dass ich trotz dunkler Wolken am Himmel,
auf Slicks starten werde,
da es im Bereich Döttinger Höhe trocken war.
Nach einer kurzen und knackigen Fahrerbesprechung wurden wir auch
schon zu den Fahrzeugen geschickt, damit der Zeitplan eingehalten
werden konnte. Pünktlich zum Start fing es dann leicht an zu
regnen und mit sehr großem Erstaunen musste ich nach dem Start
feststellen, dass es nur im Bereich Döttinger Höhe trocken
gewesen war. Der Rest der Strecke war naß.
Dies hatte zur Folge, dass ich das Auto in der ersten Runde um die
Strecke getragen habe, um bloß keine Kaltverformungen zu riskieren.
Diese Handhabe wurde mit einer 14:47 quittiert. Während der
Runde hatte ich mich schon mit der Box in Verbindung gesetzt, um
mir Regenreifen abholen zu können. Bei diesen handelt es sich
um neue, aber Straßen-Regenreifen, die von uns noch keinen
Meter auf der Rennstrecke benutzt worden waren. Nach einem sehr
guten Boxenstop habe ich es dementsprechend auch in der zweiten
Runde langsam angehen lassen, um mich an die neuen Reifen zu gewöhnen
– 16:17 inkl. Boxenstop. In den nächsten Runden habe
ich mich dann konstant bis zu einer 11:37 hinarbeiten können
bis in der sechsten und siebten Runde die Tankrunde inkl. Fahrerwechsel
anstand. Mittlerweile war auch die Ideallinie weitesgehend abgetrocknet.
Wie so oft gab es allerdings in der Boxengasse
aufgrund der engen Räumlichkeiten einen Rückstau, der
mit einem Qualmen aus dem Motorraum unseres Wagens quittiert worden
ist. Schnell wurde aber der Fehler gefunden: Ein defekter Stecker
hatte verhindert, dass der Lüfter nicht ansprang und somit
das Kühlwasser immer weiter „kochte“.
Nach einem erneut hervorragenden Service an unserem Wagen durch
unser Team fuhr Ingo auf die Strecke hinaus, kam aber schon nach
zwei Rundem wieder rein, um sich Slicks abzuholen.
Was soll ich sagen? – Schon wieder ein hervorragender Boxenstop,
der nur ca. 2Min. dauerte.
Aufgrund der mittlerweile abgetrockneten Strecke waren Ingos Rundenzeiten
natürlich viel besser, 11:20 als Bestzeit.
Nach diesmal nur 13 Runden ging die Veranstaltung noch schneller
zu Ende. Zu unserer Freude, konnten wir eine ähnliche Platzierung
erreichen, wie bei den ersten beiden Läufen: Platz 25 von 45
gestarteten Fahrzeugen in der Klasse H3 und Platz 43 von 69 gestarteten
Fahrzeugen in der Gruppe H.
Auch an dieser Stelle wieder ein ganz großes Dankeschön
an unser Helferteam, dieses Mal bestehend aus Kevin Schumacher,
Edip Antun, Julia Urbach und Andrea Oepen. Für die vier kam
erschwerend die Tatsache hinzu, dass sie nicht nur unser Fahrzeug
betreut, sondern auch den kompletten Service an zwei weiteren Wettbewerbsfahrzeugen
durchgeführt haben. Danke auch an Eike und Markus für
die spontane Unterstützung. ;-)
Sven
Hoffmann
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2.
LAUF der RCN "Preis der Erftquelle" am 10.05.2009 - Durchschnittlich
abgeschnitten
Am
10.05.2009 war es wieder soweit – der dritte Lauf der RCN,
diesmal an einem Sonntag, wurde eingeläutet.
Obwohl es am Wetter nicht auszusetzen war, war das Starterfeld lediglich
mit 135 Fahrzeugen besetzt.
Nach dem Ergebnis vom letzten Lauf, mit dem Team sehr zufrieden
war, gingen wir frohen Mutes an den Start. Das Auto war nach bestem
Wissen und Gewissen vorbereitet und diesmal kam sogar unser neues
Gruppe-N-Fahrwerk mit Nordschleifenabstimmung zum Einsatz.
Eine Änderung für uns betraf diesmal die Startaufstellung.
Da wir, als Teilnehmer in der Klasse H3, der ersten Startgruppe
zugeordnet worden sind, war uns Startpunkt nicht mehr die Touristenzufahrt
sondern direkt die T13.
Wie beim letzten Lauf auch fuhr der Ingo den ersten Turn. Seine
Setzzeit betrug 11:25. In den darauf folgenden Sprintrunden arbeitete
er sich kontinuierlich auf eine 10:25 als schnellste Sprintrunde
heran. Die Setzrunde wurde souverän mit einer 11:24 bestätigt.
Sehr positiv war für uns die Tankrunde. Durch die geänderten
Startgruppen waren gehörten wir zu den Teilnehmern, die früher,
also vor dem großen „Stau“ in die Box mussten.
Da am Fahrzeug keine Reparaturen o.Ä. vorgezogen werden mussten,
konnten wir schnell den Fahrerwechsel vollziehen zum Tanken vorziehen,
bevor ich den letzten Teil der Tankrunde absolvierten. Insgesamt
haben wir hier mit einer 31:12 abgeschnitten womit wir in der Wertung
lagen und nicht auf eine Verlängerung der zeitlichen Vorgabe
von 40Min. hoffen mussten, wie es teilweise in den letzten Rennen
der Fall war. Grund hierfür war immer ein großer Stau
bzw. eine lange Schlange vor den Zapfsäulen an der baulich
begrenzten T13-Boxengasse.
Das neue Fahrwerk machte sehr viel Spaß und in Verbindung
mit unseren neuen Hawk-Bremsbelägen, die wir seit dem letzten
Rennen einsetzen, ist nun zeitlich sicher noch eine ganze Menge
mehr rauszuholen.
Das Teilnehmerfeld fuhr sehr fair. Es gab keine grenzwertigen Vorfälle
von denen ich unmittelbar betroffen war.
Mein persönliches Ziel, eine Rundenzeit von unter 10 Minuten
zu schaffen, habe ich leider verfehlt, meine beste Rundenzeit war
lediglich eine 10:11.
Mit unserer Leistung haben wir den 25. Platz von 40 gestarteten
und 30 gewerteten Fahrzeugen in der Klasse H3 erreicht. Das Ergebnis
in der Gruppe H beläuft sich auch Platz 34 von 54 gestarteten
und 40 gewerteten Fahrzeugen.
Nun freuen wir uns sehr auf den nächsten Lauf am 21.05.2009
im Vorprogramm des 24h-Rennens.
Hier werden wir vor einer Zuschauerkulisse von mehreren tausenden
Fans auf erneute Zeitenjagd.
Ein
herzlicher Dank gebührt wieder unseren Helfern, die uns wie
immer tatkräftig unterstützt haben.
Sven
Hoffmann
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1.
LAUF der RCN "Preis der Schloßstadt Brühl"
am 25.04.2009 - Erster Renn-Einsatz ein voller Erfolg
Nachdem
der Motor des Wettbewerbsfahrzeug nun ein zweites Mal revidiert
worden war, hofften wir nun auf einen reibunglosen Einsatz der technischen
Komponenten.
Der Renntag begann mit der Ankunft am Morgen am Nürburgring.
Die allgemein bekannte Gemeinschaft in der RCN
war sofort mit netten Begrüßungen und kleinen Small-Talks
zu spüren. Immerhin gab es vor dem ersten Rennen in diesem
Jahr viele Kleinigkeiten und Anekdoten auszutauschen.
Die Vorbereitungen auf den Rennstart am Mittag, wie z.B. die technsche
Abnahme und das Einräumen des Equipments an der T13 Tribüne, verliefen
ohne nenneswerten Zwischenfälle. Und ehe wir uns versahen hatten
wir 13:00Uhr und das Rennen wurde gestartet. Da wir in der Klasse
H3 starten, befand sich unser Golf in der zweiten Stargruppe, die
erst an der Touristenfahrt gestartet wurde, nachdem die erste Startgruppe
ausgehend von der T13 zwei bis drei Runden Vorsprung hatte. Diese
Maßnahme war zur Entzerrung des Andrangs während der
Tankrunden an der Tankstelle der T13 Tribüne eingeführt
worden.
Der erste Teil des Rennens verlief für uns problemlos. Da Ingo,
der den ersten Turn fuhr, sowohl die neuen Bremsbeläge einfahren
als auch den Motor langsam an den Rennbetrieb gewöhnen wollte, wurde
rundenzeitentechnisch natürlich nicht alles herrausgehkitzelt. Konkret
bestand auch die Vereinbarung, den Motorbeim ersten Einsatz nur
bis zu einem bestimmten Bereich zu drehen. Insgesamt hatten wir
dadurch hatten wir eine Setzzeit von 11:59.
Später allerdings wurde es haarig. In der Bestätigungsrunde
gingen am vorderen linken Reifen drei Radmuttern verloren, so daß
ca. 1,5 Runden lang der Reifen nur noch auf einem Radbolzen befestigt
war, der die Belastung trotzdem bis zum Boxenstop
aushielt.
Das bedeutete allerdings für mich, daß ich nach dem Boxenstop
mit einem kalten weil ausgetauschten Slick
auf die Rennstrecke zurückgekehrt bin, den wir selber noch
nie in Gebrauch hatten. Dies funktionierte auch ganz gut, allerdings
hatte ich den Eindruck, dass von vorne links ein immer stärker
werdendes Ruckeln zu spüren war. In Hinsicht auf die bereits
verloren gegangenen Radmuttern im ersten Turn wollte ich kein Risiko
eingehen und bin nach der Bestätigungsrunde in die Box gefahren.
Erfreulich hierbei war, dass ich die Bestätigung innerhalb
der Vorgabe erreicht habt.
Während dieses unplanmäßigen Boxenstopps
stellt sich aber heraus, dass die Radmuttern noch alle fest saßen.
Das Ruckeln kam von Pikes, die sich auf dem gebrauchten Slick befanden,
da wir diesen noch nie benutzt hatten. Verärgert über mich und diese
Verwechslung fuhr ich wieder hinaus auf die Strecke mit dem Ziel,
die verloren gegangene Zeit wieder aufzuholen. Die Tatsache, dass
es sich hierbei um einen versorglichen bzw. präventiven Boxenstop
handelte, half mir nur wenig weiter.
Tatsächlich aber herrschten tolle Streckenverhältnisse, so
daß ein zügiges Fahren möglich war. Da wir eines
der langsameren Autos im Feld sind, kam mir als zweitem Fahrern
die Tatsache zu Gute, daß schon viele andere Fahrezeugen aus
verschiedenen Gründen (techn. Defekt, Unfall, MLT) die Strecke
verlassen hatten. Das spiegelte sich natürlich auch in den
Rundenzeiten wieder. Zum Ende des Rennens wurde es allerdings noch
einmal spannend. In der letzten Sprintrunde ließ sich das
Auto in keinster Weise dazu bewegen, links in die Hohenrainschikane
einzubiegen. Stattdessen durchquerte es die komplette Schikane auf
der Wiese und kam wenige Meter vor der gegenüberliegenden Leitplanke
zum Stehen. Das Ergbebnis dieses Ausritts waren zwei blank gefahrene
Slicks auf der Vorderachse. Da aber nur noch die Auslaufrunde vor
mir lag, entschied ich mich aber dafür nicht noch einmal zum
Reifen wechseln in die Box zu fahren sondern mit reifenschonender
Fahrweise das Ziel zu erreichen, was auch gelungen ist.
Belohnt wurde unser Einsatz mit einem 18. Platz in der Klasse H3
und einem 34. Platz in der Gruppe H.
Mittlerweile laufen die Vorbereitungen für den nächsten Lauf am
10.05.09 auf Hochtouren.
Vielen
Dank an unsere Helfer Kevin Schumacher, Julia Urbach, Frank Urbach,
Sandra Krämer, Andrea Oepen und Milena Helten für diesen
gelungenen Tag.
Sven
Hoffmann
Liebes
Oepen Motorsport Team,
der erste RCN-Lauf als Helfer
in Eurem Team war schon etwas ganz besonderes. Spannung pur von
der ersten bis zur letzten Minute.
Angefangen hat es mit Tatsache, dass ich in meiner kurzen Hose und
meinem T-Shirt im alten Fahrerlager stand, als dunkle Wolken aufgekommen
sind und die Temperaturen etwas entschwunden sind. Niemand wußte
zu dem Zeitpunkt ob wir auf nasser oder trockener Fahrbahn starten
werden.
Zwei Slicks an T13 hoch zu
tragen war auch ein Erlebnis. Vielen Dank lieber Kevin, daß
Du nachher einen Slick übernommen
hast , obwohl die neue Werkzeugkiste mehr in Deinen Fersen gelandet
ist als auf der Straße.
Der Boxenstop während
den Tankrunden hat wirklich gut geklappt, weil jeder wußte, was
zu tun war. Als Ingo in die Box kam, hatte ich irgendwie schon ein
komisches Gefühl, ich dachte das Rennen wäre für uns gelaufen,
so wie das Rad vorne links geeiert hat. Puh, ist noch mal gut gegangen
dank Kevin, der schon mit Wagenheber und Ersatzrad bereit stand.
Der Tag wurde auch mit einer guten Platzierung belohnt, was Ihr,
lieber Ingo und lieber Sven, Euch aber auch wirklich verdient habt.
Ihr habt Euch Runde um Runde verbessert.
Liebe Mädels und Jungs von Oepen Motorsport, Ihr seid eine ganz
tolle Truppe mit der ich gerne zusammen arbeite. Macht weiter so,
irgendwann steht Ihr ganz oben.
Frank
Urbach, Helfer bei Oepen Motorsport
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Probe-
und Einstellfahrten am 21.03.2009
Relativ
spontan haben wir uns entschieden, an den Probe- und Einstellfahrten
teilzunehmen - wie sich später herausstellte, war dies eine
sehr kluge Entscheidung gewesen.
Insgesamt war es der erste Einsatz für unseren Wagen nach einer
Motorrevidierung im letzten Jahr und dem letzten Lauf am 02.11.2008.
Mit idealen Voraussetung begann der Tag. Das Wetter war mehr als
klasse (zumal es ein paar Tage später wieder schneien sollte),
es waren viele nette Leute zugegen und man war insgesamt gespannt,
wie sich die Streckenverhältnisse nach der Winterpause präsentierten.
Nach einer kurzen Fahrerbesprechung verbunden mit dem Hinweis, den
heutigen Tag langsam angehen zu lassen konnte es auch schon losgehen.
Allerdings machte unser Motor erneut Probleme, so daß wir die Probe-
und Einstellfahrten schon nach acht gefahrenen Runden abbrechen
mussten, um größere Schäden zu vermeiden. Auf der
einen Seite natürlich ist es natürlich schade, daß
wir die Test- und Einstellfahrten so früh beenden mussten,
andererseits war es aber besser, daß wir bereits heute auf
das Problem aufmerksam geworden sind. So haben wir noch die Möglichkeit
bis zum ersten Lauf die Motorprobleme zu beheben.
Der Ausgang dieses Tages war für das gesamte Team natürlich
sehr schade, allerdings befand sich unser Teamchef Ingo Oepen in
der glücklichen Lage ein weiteres Auto an diesem Tag fahren
zu können. In Hinsicht auf zukünftige Einsätze auf
dem Fahrzeug bewegte er heute zum ersten Mal den weißen Golf
V Cup des befreundeten Teams Erft Racing. Zur Freude von dessen
Teamchefs Frank Spohr legte Ingo direkt gute und konkurrenzfähige
Rundenzeiten vor.
Sven
Hoffmann
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2008:
8.
Lauf der RCN "Um die Westphalen Trophy" am 02.11.2008
- Saisonfinale auf der Nürburgring Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke
Diese
Veranstaltung stellte den Saisonabschluß für Oepen Motorsport
und der RCN allgemein in der
Saison 2008 dar. Diesmal wurde das Rennen nicht nur auf der Nürburgring
Nordschleife sondern auch auf der kompletten Grand-Prix-Strecke
ausgetragen. Somit ergab sich eine Streckenlänge von über
26Km und die Fahrer kamen in den Genuß, eine Streckenführung
zu befahren, die bis jetzt nur sehr selten in einem Rennen benutzt
wurde.
Der Renntag begann mit der Erkenntnis, dass das Rennen im Nassen
mit montierten Semi-Slicks als Regenreifen-Ersatz gestartet werden
wird.
Nach einem kräftigen Frühstück und den letzten Vorbereitungen
wurde das Auto in den Vorstart gebracht. Kurz darauf begann auch
schon die Fahrerbesprechung, die diesmal in den Räumlichkeiten
der Boxengasse auf der
Grand-Prix-Strecke
stattfand.
Diesmal war geplant daß Sven Hoffmann den Start fährt
und das Lenkrad im späteren Verlauf an Teamchef Ingo Oepen
übergibt.
Es war die erste Ausfahrt für den Wagen nach der Motorrevision.
Man hatte sich darauf geeinigt, den Drehzahlbereich nicht vollständig
auszureizen sowie den ganzen Lauf als "Einstellungsfahrt"
für den Motor anzusehen.
Tatsächlich wurde das Rennen gestartet, als die Strecke noch
naß war. Zudem waren weite Teile der Strecke mit Ölbindemittel
abgestreut.
Durch einen Dreher in der ersten Runde und aufgrund der schwierigen
Streckenverhältnisse wurde die maximale Setzzeit von 16:00Min.
überschritten.
Im weiteren Verlauf schaffte Sven Hoffmann es allerdings seine Rundenzeiten
immer weiter zuverkürzen, so daß er die letzte Sprintrunde
mit einer 15:00 beendete. Dies lag auch an der Tatsache, daß
die Strecke mittlerweile weitesgehend abgetrocknet war. In der Zwischenzeit
hatte Ingo Oepen für den bevorstehenden Boxenstopp
angeordnet, daß Slicks
montiert werden sollen.
Der Boxenstopp in der
Boxengasse auf der GP-Strecke
verlief sehr gut. Es gabe keine Hektik und kein Streß. Dies
ist insgesamt den größeren Platzverhältnissen im
Gegensatz zum Gelände der T13 zuzuschreiben. Nach einem ca.
6-minütigen Boxenstopp
inkl. Tanken, und Reifen- und Fahrerwechsel konnte Ingo Oepen seine
Aufholjagd auf der abgetrockneten Strecke beginnen. Diese gipfelte
mit einer 13:09min. in der letzten Sprintrunde.
Insgesamt belegte das Team einen 21. Platz in der Klasse H3 und
einen 29. Platz in der Gruppe H.
Bedanken
möchten sich die Fahrer Ingo Oepen und Sven Hoffmann bei Ihren
Helfern sowie beim Team des Caterings.
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6.
LAUF der RCN "Rhein-Ruhr" am 20.09.2008 - Diesmal leider
mit Ausfall
Die
RCN begann für die Fahrer sowie den Helfer Jan-Philipp Klinger
schon am Freitag Nachmittag mit der Anreise, der Dokumenten- und
der Technischen Abnahme sowie einem gemütlichen Abend zusammen
anderen RCN-Teilnehmern.
Nachdem am Samstag Morgen die restlichen Helfer eingetroffen waren
und das übliche kleine Chaos ("Aus dem Wagen muß
noch xxx geholt werden", "Ich habenoch keine Helferkarte",
"Auf der T13 fehlt noch xxx") beseitigt worden war, konnte
das Rennen beginnen.
Wie bei den Rennen zuvor hat Ingo Oepen wieder den ersten Turn gefahren.
Eine in Bezug auf das Wetter vorsichtige 11:30Min. als Setzzeit
wurde später ohne weitere Probleme bestätigt. Die dazwischen
liegenden Sprintrunden wurden immer schneller und wurden letztendlich
mit einer 10:05 beendet.
Während des Boxenstops
erklärte der erste Fahrer Ingo Oepen, dass es Probleme mit
dem Motor gibt. Nach kurzem Überlegen kam das Team zu dem Schluß,
dass es wohl keinen Sinn macht, wenn der zweite Fahrer Sven Hoffmann
nun weiter fahren würde.Was würde das bringen? Ein vorsichtiges
Umhertuckern bei niedrigen Drehzahlen? Ein Fahren mit dem Gefühl:
Jetzt kann mir jeden Moment der Motor um die Ohren fliegen? Oder
noch schlimmer: Der Motor fliegt dem Fahrer um die Ohren und das
Fahrzeug rutscht auf seinem eigenen Betriebsmittel aus und zieht
womöglich noch andere Wettbewerbsfahrzeuge mit in die Planke?
Nein - das Team hat es dabei belassen und das Fahrzeug abgestellt.
So kam der zweite Fahrer Sven Hoffmann nun nicht mehr zum Fahren
jedoch konnte Ingo Oepen seine Rundenzeiten um mehr als 20sec verbessern.
Dies freute das Team natürlich sehr.
Positiv fiel dem Team in Nachhinein auf, daß der Ablauf von
Mal zu Mal runder wird; alle Beteiligten finden immer wieder kleinere
oder größere Dinge, die es zu verbessern gilt. Besonders
freut die beiden Fahrer, daß die zugegeben noch jungen Helfer
sich immer mehr und mehr zum Vorteil des Teams einbringen.
Das der Ausfall kein großes Problem darstellt zeigt die Tatsache,
dass das Fahrzeug keine zwei Wochen nach dem Rennen schon wieder
einsatzbereit war.
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3.
Lauf der RCN "Feste Nürburg" am 22.05.2008
(im Rahmen des 24h Rennens)
Der
Lauf im Rahmen des 24h
Rennens 2008 ist bzw. war bei Oepen Motorsport und in der RCN
insgesamt einer der Saisonhöhepunkte. Ursprünglich als
erster Einsatz für das noch junge RCN-Team angesetzt stellte
er besondere Herausforderung dar. Da die Fahrer Ingo Oepen und Sven
Hoffmann später als Helfer bei einem der teilnehmenden Teams
des 24h-Rennens
tätig waren und der Helfer Kevin Schumacher außerdem
während des gesamten restlichen Zeitraums als Sportwart der
Streckensicherung arbeitete, musste die Priorität auf eine
genaue und zuverlässige Planung gelegt werden, die rund um
die ganze RCN-Veranstaltung
funktionierte.
Erwähnenswert bei dieser Veranstaltung ist, dass aufgrund des straffen
Zeitplans des Vorprogramms 24h-Rennen
die zu fahrende Rundenanzahl auf 13 reduziert wurde und darüber
hinaus der 2. Turn ausschliesslich aus Sprintrunden bestand.
Wie schon bei den vorangegangenen Läufen praktiziert, wurde
der Start von Teamchef Ingo Oepen gefahren. Die erste Runde, die
gleichzeitig die Setzrunde bildete, konnte mit einer 12:40.0 beendet
werden. Ingo Oepen wählte extra eine hohe Setzzeit, da die
Entwicklung der Witterungsverhältnisse zu diesem Zeitpunkt
noch ungewiss war und in dieser Runde zum ersten Mal mit Slicks
gefahren wurde. Zur Freude des Teams konnte Ingo Oepen mit genau
der gleichen Zeit die Setzrunde bestätigen, allerdings war
das Team vom Fahrer schon vorgewarnt worden, dass etwas mit der
Schaltung nicht stimme. Der Wagen ließ sich nur noch im dritten
Gang fahren. Die Ursache stellte eine Schraube im Schaltgestänge
dar, die sich gelöst hatte. Das Problem konnte jedoch in kürzester
Zeit vom Team gelöst werden, so daß Ingo Oepen in der
nächsten Runde (der ersten Sprintrunde) zwar "nur"
eine 13:18.0 herausfahren konnte, man aber erfreulicherweise in
dieser Runde nicht aus der Wertung rausfiel. Da es weiterhin trocken
blieb und Ingo Oepen sich schnell an die Slicks
gewöhnt hatte wurden seine folgenden Runden mit einer 10:35.0
und einer 10:29.0 immer besser.
Entsprechend der Planung übergab Ingo Oepen dann nach der 6. Runde
das Steuer an den zweiten Fahrer Sven Hoffmann in Verbindung mit
einer kurzen Einweisung, dass die Strecke frei und trocken
ist und die Slicks gut funktionieren.
Insofern standen keine Schwierigkeiten in Form von äußeren
Einflüssen im Weg. Die beiden Tankrunden wurden mit einer Gesamtzeit
von 44:04.0 beendet, was normalerweise Strafpunkte bringt, da die
vorgeschriebene Maximalzeit überschritten wurde. Allerdings
resultierte diese Überlänge aus der erneut zu kleinen
Boxengasse bei T13.
In dieser bildete sich (trotz versetzter Tankrunden in den verschiedenen
Gruppen) ein großer Stau. Allerdings wurde diese Diskrepanz
im Ergebniss später von der Rennleitung neutralisiert.
Seine erste Sprintrunde, nachdem er in der Tankrunde gemerkt hatte,
dass er mit den Slicks gut
zurecht kam, schloss Sven Hoffmann mit einer 10:29.0 ab. Die zweite
Sprintrunde wurde mit einer ähnlichen Zeit beendet, allerdings
wurde diese Runde schon nicht mehr gewertet, da es im Bereich Bergwerk
zu einem schweren Unfall zwischen mehreren Fahrzeugen gekommen war.
Trotz des Rennabbruchs wurde das Fahrzeug mit der Startnummer 67
mit einem Platz 40 von 46 gewerteten Fahrzeugen in der Gruppe H
und einem Platz 24 von 27 gewerteten Fahrzeugen in der Klasse H3
bewertet. In Hinsicht darauf daß das Fahrzeug in der Gruppe
H, in der es leistungstechnisch wenige Grenzen im Reglement gibt,
mit so gut wie ausschließlich Serientechnik unterwegs ist,
war das Team ist mit den Ergebnissen und vor allem der Tatsache,
dass beide Fahrer ähnliche Rundenzeiten fahren, sehr zu frieden.
Nun gillt es in den restlichen Läufen der Saison diese Zeiten
weiter zu verbessern.
Genesungswünsche von Oepen Motorsport gehen an den durch den
Unfall verletzten Fahrer Oliver Noss dessen Gesundheitszustand sich
mittlerweile schon auf dem Weg der Besserung befindet.
Dank seitens Fahrer für eine gelungene Teilnahme geht an die
Helfer Klaus Milewski, Sebastian Oepen und Kevin Schumacher sowie
an die Besucher Andrea Oepen und die Eltern von Ingo Oepen.
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Test-
und Einstellfahrten am 05.04.2008
Die Test- und Einstellfahrten begannen mit einem Wechseln der Räder
am Samstag Morgen. Aufgrund der Wetterlage wurde von Slicks
auf Semi-Slicks gewechselt.
Die Test- und Einstellfahrten waren vom Team so geplant, dass eine
kurze RCN-Veranstaltung mit
Setz-, Bestätigungs-, Sprint- und Tankrunden simuliert wurde. So
konnte neben der Fahrzeugperformance auch das Zusammenspiel im Team
sowie die Koordination der gesamten Veranstaltung geübt werden.
Dies hat auch weitesgehend geklappt. Besonders positiv fiel den
Fahrern das Zusammenspiel mit den beiden Helfern Kevin Schumacher
und Jan-Philipp Klinger auf.
Der erste Turn wurde von Teamchef Ingo Oepen gefahren, anschließend
war der zweite Fahrer Sven Hoffmann an der Reihe. Dieser war überrascht,
daß das Handling in Bezug auf das Fahren, das Stoppen der
Rundenzeiten, das Abreißen der Rundenzettel und die Kommunikation
mit der Box letztendlich gar nicht so schwierig war, wie er es sich
vorgestellt hatte.
Die Rundenzeiten waren in erster Linie erst einmal nebensächlich,
jedoch spiegelte sich heraus, dass der erste Fahrer Ingo Oepen pro
Runde ca. 30 Sekunen schneller war als der zweite Fahrer Sven Hoffmann,
was für diesen bedeutete: Hausaufgaben machen!
Viel wichtiger war für das Team allerdings die Tatsache, dass das
Auto ohne jegliche Probleme funktioniert hat und es zu keinerlei
Zwischenfällen kam.
Als nette Zugabe wurden den Test- und Einstellfahrten sogar so viel
Zeit eingeräumt, daß Oepen Motorsport die kleine simulierte
RCN zu Ende fahren konnte.
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