Das Internationale
Sportgesetz (ISG), die offizielle Bezeichnung lautet International
Sporting Code, der FIA gilt
als Teil des FIA-Regelwerkes weltweit für den Automobilsport
(sofern dieser nicht unabhängig von der FIA veranstaltet wird,
wie etwa NASCAR in den USA).
Ausgeklammert ist der Motorradsport, für den
die FIM zuständig ist. Die Hoheit über den Kartsport kann
an entsprechende Organisationen (CIK) übertragen werden.
Das ISG steckt in 17 Kapiteln und diversen Anhängen
den Rahmen des Automobilsports ab, durch Definitionen, allgemeine
Grundsätze und Bestimmungen sowie Regelungen für Veranstalter,
Bewerber und Rennfahrer, Sportwarte und offizielle Sachrichter.
So wie die Gliederung des Motorsports ziemlich hierarchisch ist,
bestimmt auch das ISG die Unterordnung der Nationalen Verbände
(in Deutschland DMSB, ADAC, DMV) und deren Gesetze. Einen breiten
Raum nehmen die verschiedensten Definitionen im ISG ein. Dazu gehören
die o. g. Gliederungen, die Fahrzeuge, die Wettbewerbe einschließlich
der Rekordversuche mit den dazugehörigen Umrechnungen von Meilen
und Kilometern.
Einzelne Kapitel
befassen sich mit organisatorischen Einzelheiten bei Veranstaltungen,
also Details, die in der Ausschreibung
und im Programm enthalten sein müssen – oder nicht enthalten
sein dürfen. Die Regeln zur Vermessung der Rennstrecken, getrennt
für permanente und nichtpermanente Bahnen, werden ebenfalls
genannt. Rekordversuche, Lizenzbestimmungen und auch Fahrzeugdetails
werden im Hauptteil des Gesetzes erwähnt.
Der überwiegende Teil der technischen Bestimmungen
für die Fahrzeuge findet sich jedoch in den Anhängen.
Sportstrafen, Proteste, Berufungen und Verfahrensfragen
werden ebenfalls im ISG behandelt.
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